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Beschreibung


SandfigurenDie Sandspieltherapie wurde von Dora Kalff (1904 – 1990) entwickelt.
Ursprünglich war diese Therapieform für Kinder und Jugendliche gedacht. Heute jedoch findet sie auch Anwendung bei Erwachsenen jeden Alters.
Belastungen, Krisen, Veränderungen oder Störungen können durch die Sandspieltherapie positiv unterstützt, begleitet und verändert werden.

Mit verschiedenen Materialien wie Miniaturfiguren, Gegenstände, Naturmaterialien, etc. werden innere Bilder in dreidimensionalen Szenen in den Sand gestaltet und nach außen hin sichtbar und greifbar. Es wird eine unmittelbarere Verbindung von der inneren Welt zur äußeren Welt hergestellt. Die Selbstheilungskräfte und der Individuationsprozess werden angeregt und zur Entfaltung gebracht und eine tief greifende Wandlung ist möglich.

Sandkasten Nass und TrockenDie Aufgabe eines Therapeuten ist es diesen Prozess stützend, verstehend und beschützend zu begleiten. Durch die gemeinsame Betrachtung eines Sandbildes ist es möglich, dass die Person die das Bild gestaltet einen besseren Kontakt zwischen dem Unbewussten und dem Bewusstsein erfährt. Es fällt ihr dadurch leichter sichtbar Gewordenes besser zu verstehen und zu akzeptieren. Dadurch erlebt sie eine Bereicherung und Entlastung ihrer Psyche.

  • Es stehen zwei Sandkästen (nasser und trockener Sand) zur Verfügung.
  • Die Sandkastengröße entspricht etwa dem Sichtfeld eines Erwachsenen.
  • Das standardisierte Kastenmaß (72/49/7 cm) ist als ordnender, begrenzender und schützender Faktor wirksam.
  • Der zeitliche Rahmen entspricht etwa einer Therapieeinheit (45-60 Min.).
  • Die Gestaltung von dreidimensionalen Szenen kann frei oder nach einem vorgegebenen Thema gestaltet werden.
  • Sandbilder können alleine, zu zweit oder auch in einer Gruppe von mehreren Personen gestaltet werden.
Weiteres zur Sandspieltherapie unter www.sandspiel.de